Die Lebensqualitätsstudie

Welcher Belastung durch Flug-, Straßen- und Schienenlärm sind Menschen in der Nähe von Flughäfen ausgesetzt? Wie wirkt sich das auf ihre Lebens­qualität aus? Diesen Fragen geht die Lebensqualitäts­studie im Rahmen von NORAH nach. Sie liefert eine umfassende wissenschaftliche Datenbasis für die gesellschaftliche Diskussion über Fluglärm.

Schall und Lärm – Belästigung und Belastung

Während der Schalldruck mit technischen Geräten eindeutig messbar ist, gehen bei Lärm die Meinungen auseinander: Manche Menschen fühlen sich schon durch geringe Hintergrundgeräusche extrem gestört, andere lassen sich selbst durch laute Verkehrsgeräusche kaum aus der Ruhe bringen. Die NORAH-Wissenschaftler wollen herausfinden: Welche Rolle spielt der Verkehrslärm für das Belästigungserleben und die Lebensqualität der Menschen im Rhein-Main-Gebiet? Wie reagieren sie individuell auf Veränderungen der Lärmbelastung in ihrem Wohnumfeld? Dafür begleiten die Forscher drei Jahre lang ca. 9.000 Menschen. Eine ergänzende Befragung von rund 7.000 weiteren Menschen in der Region widmet sich unter anderem der Frage, wie es die Lebensqualität beeinflusst, wenn mehrere Arten von Verkehrslärm zusammenkommen.

Parallele Befragungen im Umkreis der Flughäfen Berlin Brandenburg, Köln/Bonn und Stuttgart liefern hierzu Vergleichsdaten. Eine begleitende Medienbeobachtung soll zudem zeigen, ob und wie Medienberichte zum Thema Lärm oder NORAH mit der Teilnahme an der Studie selbst und der Lärmbelästigung der betroffenen Bevölkerung zusammenhängen.

Häufige Fragen zur Lebensqualitätsstudie finden Sie hier.


Download Fragenkataloge

Hier können Sie die Fragenkataloge herunterladen, die Grundlage der Befragungen im NORAH-Modul „Lebensqualitätsstudie“ waren:



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