Fluglärm: Spielt der maximale Schall eine Rolle?

Die meisten Berechnungen des NORAH-Teams basieren auf dem Dauerschallpegel. Diese physikalische Größe ist ein Mittelwert aus Anzahl und Schallpegel der einzelnen Geräusche innerhalb eines bestimmten Zeitraums – zum Beispiel 24 Stunden. Zusätzlich haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch den Maximalschallpegel berücksichtigt: den höchsten Schallpegel, der an einer Adresse ankommt, wenn ein Auto, Zug oder Flugzeug in der Nähe unterwegs ist. Beim Fluglärm fand das NORAH-Team ein statistisch signifikant erhöhtes Schlaganfallrisiko bei Personen, bei denen der Dauerschallpegel unter 40 Dezibel lag, der nächtliche Maximalschallpegel aber 50 Dezibel überstieg.