Das Herzinfarktrisiko in Zahlen



Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten nun mit NORAH bestätigen, dass Verkehrslärm ein Herzinfarktrisiko darstellt:
- Wenn der 24-Stunden-Dauerschallpegel des Straßenlärms um zehn Dezibel zunimmt, erhöht sich das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, um 2,8 Prozent.
- Pro zehn Dezibel Schienenlärm-Dauerschallpegel erhöht sich das Herzinfarktrisiko um 2,3 Prozent.
- Beim Fluglärm findet sich kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen dem gleichmäßigen Lärmzuwachs und einem Herzinfarkt. Allerdings waren weniger Menschen im Untersuchungsgebiet lautem Fluglärm ausgesetzt: Nur bei etwa zwei Prozent der Personen im Untersuchungsgebiet lag der Fluglärm-Dauerschallpegel über 55 Dezibel, bei niemandem überstieg er 65 Dezibel. Zum Vergleich: Der Straßenlärmpegel lag bei 26 Prozent der Versicherten über 55 Dezibel, der Schienenlärm bei sieben Prozent der Personen. Daher ist es beim Fluglärm schwieriger, den Risikoverlauf abzubilden.