Deutlicher Zusammenhang zu allen drei Lärmarten



Tatsächlich konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit NORAH einen Zusammenhang zwischen Verkehrslärm und der ärztlichen Diagnose einer depressiven Episode finden.
Eine Zunahme des Dauerschallpegels um zehn Dezibel erhöht das Depressionsrisiko
- bei Fluglärm um 8,9 Prozent.
- bei Straßenlärm um 4,1 Prozent.
- bei Schienenlärm um 3,9 Prozent.
Auch die Wohndauer in einer lärmbelasteten Gegend könnte einen Einfluss auf das Depressionsrisiko haben, das lassen die Daten vermuten. Zukünftige Studien sollten diesem Ergebnis der NORAH-Studie nachgehen.