Lärmbelästigung seit 2005 gestiegen

Das NORAH-Team verglich die Daten auch mit der RDF-Studie. Das Resultat des Vergleichs: 2005 gab es deutlich weniger Menschen, die sich durch Fluglärm stark oder äußerst stark gestört fühlten.

NORAH ist nicht die erste Studie, die untersucht hat, wie sehr der Verkehrslärm im Rhein-Main-Gebiet die Menschen stört. Bereits 2005 hatte die so genannte RDF-Studie im Auftrag des Regionalen Dialogforums Flughafen Frankfurt die Anwohner im Umfeld des Flughafens gebeten, ihre Lärmbelästigung auf einer Skala von Eins bis Fünf einzuschätzen. Wer eine Vier oder Fünf wählte, gehörte automatisch zur Gruppe der „hoch Lärmbelästigten“. Auch das NORAH-Team ging so vor, um zu berechnen, wie hoch der Anteil der „hoch Belästigten“ bei den verschiedenen Lärmpegeln ist. Das Resultat des Vergleichs: 2005 gab es in allen Schallpegelklassen deutlich weniger Menschen, die sich durch Fluglärm stark oder äußerst stark belästigt fühlten. Auch an den drei weiteren im Rahmen von NORAH untersuchten Flughäfen lag der Anteil der „hoch Lärmbelästigten“ über den 2005 im Frankfurter Raum gemessenen Werten.