Fragestellungen der NORAH-Studie

Lebensqualitätsstudie

Wie stark fühlen sich Anwohnerinnen und Anwohner vom Verkehrslärm belästigt? Welche Auswirkungen hat er auf die Lebensqualität? Welche Art von Lärm stört am meisten: Straßen-, Schienen- oder Luftverkehrslärm? Wie verändert sich die Belästigung, wenn Fluglärm durch Änderungen des Flugbetriebs zu- oder abnimmt? Und reagieren die Menschen im Raum Frankfurt gleich oder anders auf Lärm als zum Beispiel an den Flughäfen Köln/Bonn oder Stuttgart? Neben der Beantwortung dieser und einiger weiterer Fragen sollte die Belästigungsstudie so genannte Belästigungskurven aktualisieren. Aus diesen lässt sich der Grad der Belästigung in Abhängigkeit von der Lärmbelastung ablesen. Sie spielen in der Entscheidung über Lärmschutzmaßnahmen eine wichtige Rolle.

Studie zu Krankheitsrisiken

Wie stark wirkt sich chronischer Verkehrslärm auf die Gesundheit der erwachsenen Bewohnerinnen und Bewohner des Rhein-Main-Gebiets aus? Im Mittelpunkt standen dabei verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depression und Brustkrebs. Für diese sollte NORAH möglichst genau den Zusammenhang zwischen Lärmbelastung und Krankheitsrisiko ermitteln, und zwar in Form so genannter Expositions-Risiko-Beziehungen.

Schlafstudie

Die Schlafstudie sollte zum einen prüfen, wie sich die Einführung der Kernruhezeit zwischen 23 und 5 Uhr im Jahr 2011 auf den Schlaf der Anwohner des Frankfurter Flughafens ausgewirkt hat. Zum anderen sollte sie untersuchen, ob sich die Ergebnisse von Schlafstudien am Flughafen Köln/Bonn aus dem Jahr 2001/2002, die derzeit für den Frankfurter Nachtindex verwendet werden, von den jetzigen Ergebnissen im Raum Frankfurt unterscheiden.

Blutdruckstudie

Lärm kann Stress erzeugen, Stress erhöht kurzfristig den Blutdruck – so ist die Ausgangsthese der Studie. Doch wie reagiert der Blutdruck auf chronischen Verkehrslärm? Lassen sich bei Anwohnerinnen und Anwohnern des Frankfurter Flughafens Effekte messen, die nicht durch typische Risikofaktoren wie beispielsweise Alter, Rauchen oder Übergewicht zu erklären sind, sondern mit dem Lärmpegel zusammenhängen?

Kinderstudie

Lernen Grundschulkinder langsamer Lesen, wenn sie in stark mit Fluglärm belasteten Regionen zur Schule gehen oder wohnen? Wie wirkt sich der Lärm auf ihre Lebensqualität aus? Auch hier sollten so genannte Expositions-Wirkungs-Kurven ermittelt werden – in diesem Fall für Kinder.



Weitere Informationen zu den Ergebnissen der NORAH-Studie finden Sie in NORAH Wissen 14.

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